Das Reh ist in Europa die häufigste und kleinste Hirschart. Das Reh besiedelte ursprünglich Waldrandzonen und Waldllichtungen. Es hat sich aber erfolgreich eine Reihe sehr unterschiedlicher Habitate erschlossen und kommt mittlerweile auch im offenen, fast deckungslosen Agrarland vor. Denoch ist es sehr aufmerksam unterwegs und kann bei Gefahr sehr schnell die das Gebiet wechseln.

Die Waldmaus ist von den drei einheimischen Arten der Gattung Apodemus. Diese sind nur schwer voneinander zu unterscheiden. Wie alle Waldmäuse besitzt sie einen langen Schwanz, kräftige Hinterfüsse, grosse Augen und Ohren. Die weissliche Unterseite steht im Kontrast zur gelbbraunen Körperoberseite.

Der Feldhase war im 19.Jahrhundert in der Schweiz weit verbreitet. Feldhasen gibt es noch in der ganzen Schweiz. Ihre Population geht aber stetig zurück. Die Abnahme von Hecken und Feldrandbewuchs machen den Hasen das Leben schwer. Sie finden keine Verstecke in der intensiv genutzten Landschaft. Ich konnte diesen Feldhasen am Neusiedlersee in Österreich fotografieren.

Der Bergmolch lebt in der Schweiz auf der gesamten Alpennordseite in kleineren und mittelgrossen Gewässern unterschiedlichster Art. Vom sonnigen Gartenweiher bis zum schattigen Waldweiher, vom Torfstich im Hochmoor bis zum sandiglehmigen Grubentümpel. In Auenwaldgewässern ist er oft seltener als der hier dominierende Fadenmolch und wird erst mit stärkerer Verlandung häufiger. Fadenmolch und Bergmolch stellen ähnliche Ansprüche an ihren Lebensraum und treten sehr oft gemeinsam auf.